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Und immer wieder du...

Ist es jetzt tatsächlich schon wieder ein Jahr her?
Unglaublich.
Ich weis nicht mal wo ich anfangen soll.

Es scheint so, als ob man eine gewisse Stärke aufweisen muss, um Dinge zu verarbeiten. Ich habe bis vor kurzem kaum einen Gedanken an dich zugelassen, doch nun scheine ich so gewachsen zu sein, dass ich schon fast zum Verarbeiten gezwungen bin. Und ja, das macht keinen Spaß, wirklich nicht.
Weist du, eine gemeinsame Freundin sagte mal sowas wie: "Das Problem ist, dass wir nie darüber geredet haben..." und sie hat meiner Meinung nach vollkommen Recht!
Ich erinnere mich nur zu gut an diese Nacht, in der ich in diesem Bett lag. Und ich habe darüber geredet. Lange. Und es hat wehgetan.
Es vergeht wohl doch kaum ein Tag, an dem ich nicht an dich denke, denn du steckst in so vielen kleinen Dingen, die mich immer wieder und immer wieder an dich erinnern.
Deine Musik. Ach, wie sehr ich sie doch damals gehasst habe; viel zu laut, und dieses Geschreie. Heute muss ich ein wenig schmunzeln wenn ich diese Musik höre, denn jetzt liebe ich die selben Stücke, die du auch so mochtest.
Dein Blog. Seit so langer Zeit schon unbenutzt, doch erwische ich mich immer wieder, wie ich alte Texte und Emails von dir lese.
Deine Bilder. Ich finde so oft diese wunderbaren Fotos von dir. Von dir und mir. Gemeinsam. Und ich kann nicht glauben, dass du nicht mehr hier bist.
Dein Humor. So staubtrocken und schwarz. Hast du dein Inneres dadurch nach aussen gekehrt? Wie auch immer, ich mochte ihn sehr.
Deine Persönlichkeit. Du warst sicherlich eine sehr spezielle Person, und das ist durchaus positiv gemeint. Ich erinnere mich noch an die Nacht, in der du extra mit deiner kleinen Karre nach Limburg gefahren bist um mich besuchen zu kommen. Die Streits, die wir meistens doch nur über Papier und Feder ausgekämpft haben. Die Zeit als wir so gerne zusammen getanzt und gelacht haben. Die Nächte, in denen das Schweigen genug Gespräch war. Du warst so ein skurriler Mensch, so vielschichtig und manchmal ein wenig zu ernst. Ich kann es einfach immer noch nicht glauben.
Auch wenn ich in der Zeit vor diesem Vorfall kaum Kontakt zu dir hatte, merke ich, dass du tiefe Spuren in mir hinterlassen hast. Ich habe in letzter Zeit, in einer speziellen Nacht viel geweint über dich, viel nachgedacht, doch, so weh das tut, zeigt es mir auch, dass du und unsere gemeinsamen Momente so tief in meinem Leben verwurzelt sind und bleiben, und dass du so niemals vergessen wirst!

Du fehlst.
18.9.10 01:54
 


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