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Stille

Sie dröhnt so laut in meinen Ohren
Scheint meine Brust zum Bersten zu bringen
Sie lähmt
Macht sprachlos
Und taub
23.2.11 23:29


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15.12.2010

"Der Einsame weis, dass er Liebe will: Wenn es soweit ist, wird er lieben können. Seine Aura ist die des Wartenden, der innehält, auch über Jahre, um ankommen zu sehen, was sein Herz begehrt. In der Sekunde, in der das künftige Glück sein Leben betritt, wird er es spüren; er wird lächeln und den letzten tiefen Atemzug in Freiheit genießen, um sich dann zu binden. Einsam ist, wer geliebt werden will. Oder ist das jetzt zu romantische gedacht? Nein, dieses Pathos der Einsamkeit ist wichtig, weil es Sehnsüchte schafft und erhält.
Die Ichwerdung des Menschen beginnt nach Meinung vieler Psychologen in dem Augenblick, in dem sich der Säugling im Spieleg als Selbst erkennt. Vielleicht aber auch in jenem ersten Moment der Einsamkeit."
________________________________________________________

Ein weiterer Auszug aus "Einsamkeit" von Ulf Poschardt.
15.12.10 00:23


14.12.2010

Zeit für mich, ich höre die bezaubernde Musik von "Lord of the Dance" und lese seit Ewigkeiten mal wieder ein Buch.
Wie passend, es heißt "Einsamkeit" von Ulf Poschardt.
Nach den ersten Seiten kann ich sagen, es ist zu empfehlen, lehrreich und spricht mir aus dem Herzen.

"Der Mensch ist ein soziales Tier, mehr noch als ein vernunftbegabtes. Pointierter formuliert: der Mensch wird um so irrationaler, je mehr er sich in die Beziehungsnetze seiner Umwelt verstrickt. Dem entgehen heißt, die Einsamkeit zu wählen.
Früher oder später gewöhnt sich jeder an eine Minute Einsamkeit. Doch spätestens nach sechzig Sekunden bekommen zwei Drittel aller Menschen Angst, dass dies der Anfang eines einsamen Lebens sein könnte. Dass auf die erste Minute die zweite folgen wird, dann die dritte und vierte, eine Stunde, ein Monat, ein Leben. Deswegen beginnen sie nach gut vierzig Sekunden zu lächeln, nach fünfzig Sekunden zu flirten: egal mit wem oder was. Das macht sie sehr verletzlich, aber auch sehr sozial. Im besten Fall werden sie grandiose Netzwerker. Im schlimmsten Fall Talkshowmoderatoren.
Sie dürsten ständig nach Liebe und Zuneigung. Immer haben sie das Gefühl, vernachlässigt zu werden. Sie lechzen nach Anerkennung wie Verdurstende nach einem Schluck Wasser. Sie bitten in einer Bar um Feuer und beginnen ungefragt, ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Sie nehmen im Flugzeug neben einem Platz und machen einen Witz. Sie stellen sich im Büro vor und merken auch nach drei Minuten nicht, dass sie stören. Sie haben ein dickes Fell und halten sich für sensibel."

"Einsamkeit bedeutet die Chance auf Selbstfindung und Glück. Nur wer gelernt hat, einsam zu sein, kann sich selbst finden und dann auch einen Partner fürs Leben. Anstatt Einsamkeit zu problematisieren, müssen wir lernen, sie zu verstehen und zu nutzen. Sie ist der Königsweg zu einem erfüllten Leben in Souveränität. Sie macht stärker und unabhängiger, und sie hilft - so absurd das klingen mag -, sich leichter zu binden. Man liebt leidenschaftlicher, wenn man weiß, dass man auch alleine glücklich werden kann. Man will weder klammern noch glucken, sondern sucht jene Form von Zweisamkeit, die ohne Abhängigkeit auskommt."

_____________________________________________________

Weiter Auszüge werden sicher folgen.
14.12.10 23:26


Train of life

Heute sitze ich nur mit Fremden in meinem Abteil.
Mein Koffer voller Erinnerungen steht neben mir und gibt mir zu denken.
Ich fahre mein ganzes Leben schon Zug. Nur wenige begleiten mich seit Beginn meiner Reise. Es steigen immer wieder neue Menschen in mein Abteil. Manche bleiben länger, manche steigen schon nach wenigen Stationen wieder aus. In meinem Zug sitzen nur wenige Dauergäste. An manchen Bahnhöfen treffe ich Menschen, die beschließen, mich auf meiner Reise zu begleiten, manche winken mir an ebensolchen hinterher und versprechen ein baldiges Wiedersehen. Einige Gäste meines Zuges habe ich selber aus meinem Abteil gestoßen, andere versprachen auf mich zu warten als ich abreiste, und waren bei meiner Ankunft nicht mehr zu finden.
Auch in meinem Abteil ist eine immerwährende Fluktuation zu bemerken. Es besuchen mich ungebetene Gäste, Menschen setzen sich zueinander, näher zu mir oder ans andere Ende des Abteils.
Aus dem Fenster kann ich die Zeit vorbeirauschen sehen, andere Züge fahren an mir vorbei, manche scheinbar sogar in andere Dimensionen.
So eine Reise bedeutet immer Bewegung, als Passagier fühlt man sich kaum wo zu Hause, und nur wenige reisen bei Wind und jedem Wetter mit einem oder erwarten einen am Bahnhof.
Es ist ein ewiges Ein- und Aussteigen, wobei man sich doch manchmal einfach nur ein Bisschen Ruhe und Konstanz wünscht.
Manchmal ist mein Koffer so schwer, und es tut mir weh ihn zu tragen, so wie heute. Doch ich würde mit niemandem tauschen wollen, denn darin steckt mein ganzes Leben, und auch die Erinnerung an die Menschen, die mir schon so oft geholfen haben, meine Last zu tragen.
13.12.10 19:39


11.12.2010

Danke für diese Tänze!
Ich hab mich so wohl gefühlt in deiner Haltung, sicher, jeder Schritt hat gepasst und war synchron und wir haben die Signale des anderen erkannt, oder einfach gelacht wenn wir mal wieder im "Stau" standen.
Das hat mir alles sehr gefehlt, und ich habe mich in dem Moment wirklich lebendig gefühlt, es hat einfach alles gepasst!
Vielen vielen Dank!
13.12.10 19:27


10.12.2010

"Wir hassen die Menschen, die wir lieben am meisten, denn sie sind diejenigen, die uns wirklich verletzen können."

Eigentlich nur ein abgedroschener Spruch, aber er stimmt. Das habe ich heute wieder merken müssen.
13.12.10 19:25


Als ich mich selbst zu lieben begann,

...habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist.
Von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt man Vertrauen


Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man Authentisch sein


Als ich mich selbst zu lieben begann,
hab ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen,
dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man Reife


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Freude und Spaß macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man Ehrlichkeit


Als ich mich selbst zu lieben begann,
hab ich mich von allem befreit,
was nicht gesund für mich war
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von allem was mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt, das nennt man Demut



Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch diesen Augenblick,
wo alles stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es Bewusstheit


Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit


Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten
denn sogar Sterne knallen aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: Das ist Leben

(Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16.04.1959)
19.11.10 11:15


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